Am vergangenen Wochenende sind wir, Hannes (Hannes Stark) und ich (Maxi Wagner), bei der 103-km-Distanz der ADAC Velotour an den Start gegangen.
Bei besten Bedingungen und trockener Strecke fiel der Startschuss in ein gut besetztes Feld, das von Beginn an ein hohes Tempo anschlug.
Leider kam es bereits auf den ersten Kilometern zu einigen schweren Stürzen, die das Rennen früh prägten und für zusätzliche Vorsicht im Feld sorgten.
Gemeinsam konnten wir uns dennoch gut positionieren und fuhren die ersten Kilometer kontrolliert, aber dennoch mit fast 40 km/h im Durchschnitt.
Auf den welligen Abschnitten zeigte sich schnell, dass das Rennen selektiv werden würde – spätestens mit dem Anstieg zum Großer Feldberg wurde klar, dass hier die ersten entscheidenden Körner gelassen werden mussten. Die Auffahrt forderte ihren Tribut und sorgte für eine erste spürbare Ausdünnung des Feldes.
In der zweiten Rennhälfte zerfiel das Feld zunehmend in kleinere Gruppen. Spätestens am berüchtigten Mammolshainer Stich zeigte sich, wer noch Reserven hatte – der steile Schlussanstieg verlangte noch einmal alles ab und machte das Rennen endgültig zu einer echten Herausforderung.
Wir entschieden uns, unser eigenes Tempo zu fahren und harmonierten dabei gut als Duo.
Kurz vor dem Ziel passierte dann noch ein kleines Missgeschick: Hannes verpasste in einer schnellen Passage eine Kurve, musste kurz rausnehmen und fiel dadurch etwas zurück.
Die letzten Kilometer bestritten wir daraufhin getrennt, jeweils mit hohem Tempo und dem Ziel, noch das Maximum aus dem Rennen herauszuholen.
Der Zieleinlauf mit Blick auf die Frankfurter Skyline sorgte dabei noch einmal für echtes Gänsehaut-Feeling und einen würdigen Abschluss dieses anspruchsvollen Rennens.
Im Ziel waren wir zufrieden mit unserer Leistung und dem gemeinsamen Rennen.
Eine toll organisierte Veranstaltung, starke Stimmung an der Strecke und definitiv ein Highlight der Saison – wir sind uns einig: Nächstes Jahr sind wir auf jeden Fall wieder am Start!
